Prof. Dr. Torsten Eymann, Vizepräsident der Universität Bayreuth, Prof. Dr. Nils Urbach, Fraunhofer-Projektgruppe Wirtschaftsinformatik sowie Erhard Ströhl und Andreas Schistek von BAUR erläuterten dem Landkreischef in dem rund zweistündigen Gespräch die ersten Ergebnisse und die nächsten Schritte des Wissenschaftscampus.

Ziel ist es, mit dem in Deutschland und insbesondere Bayern traditionell stark vertretenem Versandhandel durch innovative Ideen und gegenseitigem Austausch im internationalen Wettbewerb konkurrenzfähig zu bleiben, stellte der Vizepräsident Prof. Dr. Eymann fest.

Der Wissenschaftscampus E-Commerce, so Prof. Dr. Nils Urbach, bietet im Speziellen dabei eine Plattform zur gemeinsamen Identifikation relevanter Problemstellungen und Bedarfe aus den Unternehmen heraus und legt den Grundstein für gemeinsame Innovationen. Aktuell sind sechs Unternehmen vernetzt mit Lehrstühlen an der Hochschule Coburg und der Universität Bayreuth sowie Einrichtungen aus der Fraunhofer Forschungsgemeinschaft.

Seit etwas über einem Jahr sind nun die vier Aufgabenbereiche – Entwicklungs-, Wissens-, Recruiting- sowie Interaktionsplattform – aktiv in der Umsetzung. Erste Ergebnisse sind absehbar – sie machen Mut.

Erhard Ströhl, Mitinitiator bei Baur für den Wissenschaftscampus, zeigte auf, dass nach dieser ersten positiven Anlaufphase nun auch die Akquise weiterer Wirtschafts-Partner auf der Tagesordnung stehe.

Landrat Christian Meißner betonte, dass sein besonderer Dank dem Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie gelte, das den Aufbau der ersten Forschungslabore seit dem Jahr 2017 finanziell fördert. „Ausdrücklich einschließen möchte ich in diesen Dank unseren MdL Baumgärtner, der für den Standort Burgkunstadt gekämpft hat. Ich hoffe, dass er auch für die nächsten Schritte dem Wissenschaftscampus zur Seite steht.“



Bild: (von links) Helmut Kurz, Wirtschaftsförderer, Landrat Christian Meißner, Prof. Dr. Torsten Eymann (Vizepräsident Universität Bayreuth), Prof. Dr. Nils Urbach (Fraunhofer-Projektgruppe Wirtschaftsinformatik), Maria Hahn (Bildungsregion Landkreis Lichtenfels), Erhard Ströhl, Andreas Schistek (beide BAUR) Bild: Jan Jöhnk